Die Ortschaft Schlaitz
✓ Verkehrsanbindung Bus
X Verkehrsanbindung Bahn
X Kita
X Einkaufen/Lebensmittel
✓ Essen/Restaurant
✓ Hotel/Pensionen
Eingebettet in Heidelandschaft
Der Ortsteil Schlaitz liegt eingebettet in Heidelandschaft, umgeben von Kiefern- und Mischwäldern, direkt an der ehemaligen Salzstraße zwischen Halle und Wittenberg, der heutigen Bundesstraße 100.
Auf einem 16 km langen Naturlehrpfad rund um den Muldestausee kann man eine einzigartige Landschaft bewundern, die sich erst in jüngster Vergangenheit so prächtig entwickelt hat. Am Ufer des Muldestausees befindet sich das Umwelt und Informationszentrum "Haus am See". Hier kann man Fischadler mittels Live-Kamera-Übertragung auf einem großen Bildschirm beobachten. Im nahegelegenen Heide-Camp werden Zimmer bzw. Bungalows zur Übernachtung angeboten. Die Palette der Freizeitgestaltung reicht von Reittouristik, Wassersport, Rad-und Naturwanderungen bis zum Miterleben kultureller Veranstaltungen der Schlaitzer Vereine.
In Schlaitz gibt es allerhand zu erleben, denn der Spruch zum alljährlichen Dorffest heißt nicht von ungefähr: "Unser Dorf lebt"! Die kleine Dorfkirche aus dem Jahre 1287 und gegenüber die Friedenseiche, die 1871 anlässlich des Friedensvertrages zwischen Deutschland und Frankreich gepflanzt wurde, die mit ihrer ausladenden Krone das Kriegerdenkmal beschattet, oder die Sage um die "hohle Linde" bzw. den "Totschlag", all diese Zeugen vergangener Zeiten werden von den Menschen im Dorf lebendig gehalten.
Für das kulturelle Leben im Dorf sorgen Vereine. Besonders sehenswert im Dorf sind die "Alte Schmiede" und der Dorfbackofen. Drei bis vier Mal im Jahr werden hier kleine Feste gefeiert, zu denen alle Einwohner herzlich eingeladen werden.
Mehr als 30 Gewerbe sind in Schlaitz ansässig. Unter anderem auch so seltene wie ein fahrender Hufschmied oder eine Kräuterfrau.
Ausgeschilderte Rad - Wanderwege erstrecken sich über viele Kilometer in das Gebiet der Dübener Heide hinein. Besonders empfehlenswert ist der „Holzskulpturenpfad“, welcher sich entlang der Freiheitsstraße zieht. Sie sehen, es gibt auch in einem kleinen Dorf allerhand zu entdecken und für ein paar Tage Ferienspaß lohnt es sich immer nach Schlaitz zu kommen.
🔊 Transkript (Audio-Beschreibung)
Titel: L(i)ebenswertes Schlaitz
Videoart: Imagevideo
Ton: Kein gesprochener Ton / Stummes Video
Barrierefreiheit: Visuelle Vollbeschreibung für Screenreader-Nutzer
[00:00 - 00:03] Luftaufnahme des Muldestausees, der dahinter liegenden Wälder und des Haus am See. Der Schaukasten vom Haus am See wird eingeblendet. Zu sehen ist ein Schild mit der Aufschrift „Haus am See. Informationszentrum für Umwelt und Naturschutz“. Darüber ein Symbol einer Eule. Es scheint bewölkt zu sein. Die Bäume sind alle grün beblättert.
[00:04 - 00:06] Eine Mitarbeiterin des Haus am See zeigt in den Innenräumen ein braunes Ausstellungsstück. Die Dame hat braune kurze Haare und ist bereits etwas älter. Sie trägt einen weißen Pullover.
[00:07 - 00:13] Ein Backsteinhaus mit dem Schild „Alte Schmiede“ wird eingeblendet. Ein Feuer brennt rot auf schwarzen Kohlen (Nahaufnahme). Ein glühendes Eisen wird von einem bärtigen, älteren Mann geschlagen.
[00:14 - 00:18] Zwei Haflinger-Pferde stehen mit einem Mann vor dem roten Backsteingebäude. Sie tragen schwarz-blaue Halfter und wiehern. Die Hufe der Pferde werden bearbeitet und neu beschlagen. Man hört ein Schleifgeräusch. Es steigt beim Beschlagen Dampf auf. Die Pferde bleiben dabei ruhig stehen.
[00:19 - 00:26] Aus einem Schornstein steigt Rauch auf. Das Haus hat ein braunes Ziegeldach mit einer schwarzen Katze auf dem Giebel als Dekoration. Der Himmel ist bewölkt. Roher Brotteig liegt in unzähligen hellen Körben und ist mit Mehl bestreut. Eine Hand nimmt eine dieser Körbe weg. Eine Person schiebt zwei der Brotteige auf einem Holzschieber in einen Backsteinofen. Die Person trägt weiße Kleidung und eine Brille. Die Temperatur des Ofens zeigt 210 Grad an. Das fertige Brot ist goldbraun und wird mit einem feuchten Besen bestrichen.
[00:27 - 00:34] Ein Umzug durchs Dorf findet statt. Traditionell gekleidete, ältere Frauen laufen mit grünen schürzen, schwarzen Oberteilen mit Schnürung und schwarzen Jacken vorne weg. Sie halten einen Bogen mit Blumen in der Hand. Eine Frau winkt. Alle lächeln. Es folgen traditionell gekleidete Herren mit schwarzen Hüten.
Die Schalmeienkapelle spielt hellgrün gekleidet auf ihren Instrumenten. Danach sind wieder die traditionell gekleideten Damen mit weißen Bändern und schwarz-weiß gepunkteten Röcken von hinten zu sehen. Es ist bewölkt.
[00:35 - 00:37] Eine Holzskulptur in Form eines Kranichs und eine Skulptur eines Mannes aus Holz werden gezeigt. Der Mann trägt einen Helm und schaut grimmig. Im Hintergrund ein Backsteinhaus mit einem Schild. Dieses trägt die Aufschrift „Stellmacherei von F. Buhle 1898“.
[00:38 - 00:44] Kleine grüne Miniäpfel am Baum im Zoom, danach folgen kleine rote Beeren, ebenfalls stark heran gezoomt. Eine Frau mittleren Alters läuft mit einem Terrakottatopf worin sich eine kleine grüne Pflanze befindet der Kamera entgegen. Sie trägt ein blaues Oberteil und schulterlange blonde Haare. Im Hintergrund befindet sich ein gelbes Haus mit der Aufschrift „Hofladen“. Rechts und links stehen sehr viele Pflanzen.
[00:45 - 00:49] Die Eingangsszene wird wieder eingeblendet. Luftaufnahme des Muldestausees, der dahinter liegenden Wälder und des Haus am See. Dieses Mal wird weggezoomt. Rechts unten in der Ecke erscheint der Videotitel „L(i)ebenswertes Schlaitz“ und die Website leben-in-muldestausee.de
[00:50 - 00:55] Weißer Hintergrund. Darauf die Aufschrift „Gefördert durch Sachsen Anhalt. Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr“. Dazu ist das Wappen von Sachsen-Anhalt abgebildet.